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„Das ist die DNA!“ – TvdH Oldenburg überrollt den TV Oyten

frühen Sonntagabend gezeigt. Mit einem einfachen und nüchternen „gute Leistung“ bewertete der Trainer des TvdH Oldenburg das Spiel seiner Mannschaft. Dabei hatte das Team am Sonntagnachmittag beim TV Oyten den höchsten Saisonsieg eingefahren. Beim 40:20 knackte der TvdH dabei erstmals in dieser Saison die 40-Tore-Marke und kassierte zudem die zweitwenigsten Gegentreffer in dieser Spielzeit.

Die Vorarbeit

Dabei gerieten die Oldenburger zunächst durch Oytens (10.12 Punkte, 8. Platz) Spielmacher Noah Dreyer mit 0:1 (2. Minute) sowie 1:2 (3.) in Rückstand. Dank zweier Tore von Oldenburgs (18:6, 4.) Oskar Böshans, dem in Oyten besten Torschützen (acht Treffer), stand mit dem 3:2 die erste TvdH-Führung auf der Anzeigetafel (4.). Wenige Minuten später traf auch Niclas Hafemann (sieben) zwei Mal in Folge und erhöhte so auf 7:4 (10.). Auch nach 15 Minuten lag der TvdH noch „nur“ mit drei Toren in Front – 10:7. „Am Anfang war der Gegner noch fitter“, erklärte Brötje: „Dann haben wir sie müde gemacht.“

Der Effekt

Und dementsprechend schnell wurde dann der Effekt deutlich. Gut achteinhalb Minute kam Oyten nämlich zu keinem eigenen Treffer mehr – und Oldenburg zog auf 14:7 davon (22.) „Wir haben schön aggressiv weiter gespielt und uns getraut, Höhe zu gewinnen und sie unter Druck zu setzen“, nannte Brötje den „Schlüssel zum Erfolg. Wir haben ihnen nicht erlaubt zu spielen, sondern ihnen diktiert, wie sie spielen sollen.“ Insgesamt kassierte der TvdH bis zur Halbzeit so nur drei weitere Gegentore und lag dadurch bereits mit 19:10 in Führung.

Die Defensive

Auch im zweiten Durchgang mussten die Oldenburger gerade einmal zehn Gegentreffer schlucken, weshalb Brötje sich dann doch noch etwas euphorischer zeigte: „Wir haben als Kollektiv super verteidigt, waren aggressiv auf den Beinen und sind so schnell nach vorne gekommen“, schilderte der Trainer. So kam sogar Torhüter Joel Berens zu seinem ersten TvdH-Tor (21:11, 34.), weil Oyten im eigenen Angriff mit einem siebten Feldspieler agierte. „Wenn das Tor leer ist, musst du reinwerfen“, betonte Brötje schmunzelnd. Das gelte nun mal auch für den Torhüter. Den Verdienst sieht er daher mehr in der Entstehung: „Wir haben im Deckungszentrum gut Druck auf den ballführenden Spieler gemacht, sodass er eine schlechte Entscheidung getroffen hat.“ Auf diese Art und Weise gelangen den Oldenburgern mehrere leichte Tore.

Die DNA

„Das ist die DNA, die wir haben und ausstrahlen wollen: Über eine knackige, harte Abwehr schnell ins Tempospiel kommen. Das haben wir super gemacht und konsequent über 60 Minuten umgesetzt“, freute sich der Trainer und sprach der gesamten Mannschaft „ein großes Kompliment“ aus. Trotz des sehr souveränen Saisonsiegs sah Brötje seine Mannschaft offensiv aber nicht am Optimum: „Wir haben noch viel verworfen“, so der Trainer mit Blick auf zwei vergebene Siebenmeter sowie einige ungenutzte freie Würfe. „Sehr, sehr zufrieden“ war Brötje trotzdem: „Wir haben vorne eine gewisse Ruhe ausgestrahlt und gute Konzeptionen gespielt.“ Mit einem Sieg im letzten Spiel vor der Winterpause gegen den TV Schiffdorf (17.12., 16.00Uhr) will der TvdH die starke Hinrunde dann krönen. Ob sich Lukas Brötje dann abermals (zunächst) unbeeindruckt zeigt, wird man sehen… (tos)

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