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„Das müssen wir in den Kopf kriegen“: TvdH Oldenburg geht mit klarem Auftrag ins Auswärtsspiel bei der HSG Heidmark

Nach dem Erfolg gegen den OHV Aurich II steht für den TvdH Oldenburg (24:8 Punkte, 4. Platz) an diesem Samstag (19.30, Halle Idinger Heide) das nächste Duell mit einem Aufsteiger und damit klaren Underdog an. Es geht gegen die HSG Heidmark (8:24, 11). Auswärts – wohl gemerkt – und das könnte ziemlich knifflig werden.

Der nächste Heimstarke

„Auffällig ist, dass Heidmark viele Punkte zu Hause holt“, betont TvdH-Trainer Lukas Brötje und fügt mit einem Schmunzeln an: „Das könnte an deren Heimstärke liegen oder an äußerlichen Faktoren.“ Wie auch beim letzten Auswärtsspiel in Rotenburg, wo der TvdH vier Wochen zuvor unglücklich und knapp verloren hatte (23:24), wird bei der HSG in Bad Fallingbostel ohne Haftmittel gespielt. Ein Umstand, an den sich die Haarentorer natürlich unter der Woche im Training so gut es ging gewöhnen wollten. Daher wurde auch in den Übungseinheiten auf Harz verzichtet.

Der nächste Neuling

„Es ist ein ganz anderes Spiel“, erklärt Brötje zwar, will dem Ganzen aber keine zu große Bedeutung beimessen. „Fakt ist: Es geht um zwei Punkte – wie in jedem anderen Spiel. Wir haben einen runden Ball – wie in jedem anderen Spiel. Es stehen sieben Feldspieler auf dem Feld – also: Es ist Handball, das müssen wir in den Kopf kriegen“, fordert der Trainer, für den der Gegner im Ligavergleich etwas unbekannt ist: „Ich kenne das Team nicht gut, sondern nur aus dem Hinspiel und den paar Video-Sequenzen, die ich habe.“

Die nächste Geduldsprobe

Apropos Hinspiel, das entschied der TvdH deutlich mit 27:12 für sich – allerdings vor heimischem Publikum, mit Harz. Und dennoch wird es für die Oldenburger keineswegs eine Reise ins Ungewisse, meint Brötje: „Wir haben ja schon gegen sie gespielt. Wir sind vorbereitet, ich habe den Jungs alles im Video gezeigt.“ Inhalt dürfte auch das lange Offensiv-Spiel der Gastgeber sein, das sie im Hinspiel in Oldenburg bereits auf die Platte gebracht hatten und auch der OHV Aurich jüngst gegen den TvdH praktizierte. „Wenn wir unsere Abwehr gut stellen, wird das für sie wieder lange Angriffe bedeuten“, blickt Brötje voraus.

Das nächste Kampfspiel

Und mit Blick auf das jüngste Heimspiel der HSG Heidmark wird es durchaus auf die Abwehr ankommen. Ende Januar gab es nämlich einen eindrucksvollen 40:31-Sieg gegen den ebenfalls ohne Harz erprobten TuS Rotenburg. „Das war ein Glanzspiel sondergleichen“, zollt auch Brötje Respekt. Dennoch stellt er sich abermals vor allem auf ein Kampfspiel ein, und zwar sogar „nochmal mehr als gegen Aurich, wo wir zu Hause waren und eine gewisse Sicherheit hatten. Bei Heidmark ist eine hitzige Atmosphäre und da gilt es, den Kampf anzunehmen und trotzdem vorne die Sachen souverän zu spielen, den Ball lange laufen zu lassen und möglichst hochprozentige Abschlüsse zu finden“, so der TvdH-Trainer. (tos)

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