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„Endlich in der Crunchtime gewonnen“: TvdH freut sich nach nervenaufreibendem Spiel auf die Zukunft

Puh, war das ein Zittersieg am Samstagabend für den TvdH Oldenburg. Nach einem nervenaufreibenden Spiel mit Höhen und Tiefen konnte sich der Tabellenvierte (26:8 Punkte) bei Aufsteiger HSG Heidmark (8:26, 11. Platz) mit 25:22 durchsetzen. Trainer Lukas Brötje zeigte sich im Anschluss dementsprechend erleichtert und warf einen erfreulichen Blick in die Zukunft.

Der Fehlstart

„Das war kein Hochglanzspiel, sondern für alle Zuschauer schwer anzusehen“, gestand Brötje nach der Partie, betonte aber auch „Wir haben den Widrigkeiten getrotzt und konnten uns doch irgendwie durchsetzen.“ Danach hatte es zunächst jedoch nicht ausgesehen, weil sich die Gäste in der harzfreien Halle des Sportzentrums Fallingbostel zunächst spürbar schwer taten. So lag der TvdH erst mit 0:3 (4. Minute), dann 1:4 (6.) und schließlich 3:6 (10.) hinten, ehe der an diesem Tag beste Torschütze Theis Sondergard (neun Treffer, 4/4 Siebenmeter) nach fast exakt zehn Minuten eine stärkere TvdH-Phase mit seinem Tor zum 4:6 einläutete.

Die Stabilität

Denn fortan kassierten die Oldenburger über sieben Minuten kein Gegentor. Schließlich war es ebenfalls Sondergard, der mit seinem Treffer zum 7:6 die erste TvdH-Führung besorgte (15.). Die HSG Heidmark konnte zunächst noch zum 7:7 (18.) sowie zum 8:8 (20.) ausgleichen, erzielte dann aber keinen weiteren Treffer bis zur Halbzeitpause und blieb somit fast elf Minuten ohne eigenen Torerfolg. Zur Halbzeit lag der TvdH deshalb mit 12:8 vorn. „Wir haben in der Abwehr ein bisschen umgestellt“, erklärte Brötje die im Laufe des ersten Durchgangs gefundene Stabilität: „Wir sind aggressiver geworden und haben ein bisschen mehr Höhe gewonnen.“

Der Einbruch

„Genau das hat dann in der zweiten Halbzeit wieder gefehlt“, haderte Brötje. Denn nachdem sein Team die Führung zunächst sogar auf 16:10 (37.) und 18:12(42.) ausgebaut hatte, kamen die Gastgeber plötzlich nochmal zurück und verkürzten mehrfach die Oldenburger Führung. „Da müssen wir weiter dran arbeiten, dass wir die nötige Aggressivität in die Abwehr bringen, um den Gegner unter Druck setzen zu können“, betonte Brötje. Am Samstagabend musste der Trainer nämlich mit ansehen, wie sein Team in einen Negativstrudel geriet und die HSG auf 19:21 herankam (48.).

Das Zittern

In der Schlussphase schmolz die TvdH-Führung sogar auf 21:22 (54.) – und plötzlich war der Sieg wieder in Gefahr. „Natürlich ärgert es uns, dass wir mehrfach einen Sechs-Tore-Vorsprung haben, aber den Gegner nochmal rankommen lassen“, haderte Brötje, der weiter zittern musste, weil Heidmark auch noch auf 22:23verkürzte (55.): „Es war für mich und auch für alle Außenstehenden ein nervenaufreibendes Spiel.“ Für Beruhigung sorgte dann vor allem Niclas Hafemann (sechs Tore), der noch zwei Mal zum 25:22 traf, während die TvdH-Defensive wieder sicher stand.

Die Zukunft

„Die Mannschaft hat insgesamt eine gute Moral gezeigt, als Team zusammengehalten und endlich mal bewiesen, dass sie in der Crunchtime auch gewinnen kann“, freute sich Brötje über die „zwei Moral-Punkte“ und hielt fest: „Wir sind dem Saisonziel ‚direkte Qualifikation für die Regionalliga‘ einen Schritt näher gekommen und sind uns sicher, dass wir dort dann nicht mehr mit der Problematik harzfreier Handball konfrontiert werden.“ (tos)

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