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Fazit Hinrunde

TvdH Oldenburg zieht positives Hinrunden-Fazit und stellt die Weichen für die Zukunft.

Die Winterpause der Handballer vom TvdH Oldenburg neigt sich schon wieder dem Ende entgegen. Schließlich steht am 3. Januar der Trainingsauftakt an, ab dem sich in Übungseinheiten sowie zwei Testspielen auf den Rückrundenstart (20. Januar) vorbereitet wird. Zuvor bietet sich nach 13 von 26 Saisonspielen aber zunächst ein Zwischenfazit sowie ein Ausblick auf die kommenden Monate an.

Zufrieden
„Wir sind auf dem richtigen Weg: Mit jungen Leuten, die sich entwickeln und neue Sachen erlernen“, freut sich Lukas Brötje nach seiner ersten Hinrunde als TvdH-Trainer. Besonders imponiert hat ihm, wie schnell sich das Team auf dem Platz gefunden hat: „Der taktische Bereich und das Einspielen der Mannschaft ging schneller als Gedacht, auch wenn wir da noch nicht bei hundert Prozent sind“, so Brötje, der das aber nicht als Kritikpunkt verstanden wissen möchte: „Das dauert einfach. Wir sind zufrieden und wollen den Jungs Zeit geben, sich zu entwickeln.“ Dabei sehe er vor allem beim Kreisspiel und bei der Abstimmung im Rückraum noch Verbesserungspotenzial.

Ansehnlich
Auch mit der Art und Weise seiner Mannschaft zeigt sich Brötje bereits einverstanden und führt aus: „Für uns war wichtig zu sehen, dass da junge, hungrige Spieler sind. Wir wollen Woche für Woche temporeichen und ansehnlichen Handball spielen und hoffen, dass so sportbegeisterte Fans in die Halle kommen.“ Dass ausgerechnet das Spiel mit den meisten Zuschauern in der Kleinen EWE-Arena gegen die HSG Varel verloren wurde (28:31), wurmt ihn daher: „Das Spiel stört mich noch. Wir haben zwar verdient, aber ärgerlich verloren.“ In der Rückrunde soll daher genau wie gegen Habenhausen und Cloppenburg ein neuer Angriff gestartet werden. Jeden anderen Gegner konnten die Oldenburger derweil schlagen, die somit auf einem guten vierten Platz stehen (20:6 Punkte).

Verbessert
Das könnte auch daran liegen, dass der TvdH im Vergleich zur letzten Saison mit weniger Verletzungen zu kämpfen hat. Für diese „Verbesserung“ hatten Brötje und Co. im Sommer mit viel Athletik-Training den Grundstein gelegt. „Das ist uns gut gelungen“, freut sich der Trainer einerseits, gibt andererseits aber zu bedenken, dass mit unter anderem Joost Sanders und Theis Sondergard immer wieder wichtige Spieler ausgefallen sind. „Das sind tragende Säulen“, hebt Brötje hervor. Sanders, der nur wenige Spiele absolvieren konnte, müsse zudem erst wieder in die Abläufe integriert werden.

Verstärkt
Selbiges gilt auch für potenzielle Neuzugänge. Denn gerade im Rückraum gibt es Überlegungen, sich nochmals zu verstärken, „um in der Breite und in der Qualität gewappnet zu sein“, so Brötje. Breite und Qualität kommen zudem auch im Tor dazu. Schließlich wird Jannik Rohde nach seinem Auslandsaufenthalt wieder zum Team stoßen. „Er wird uns viel Qualität und einen großen Schub geben“, freut sich Brötje, betont aber auch, dass sich die jungen Torhüter Carlos Berens und Derk Akkermann weiterentwickelt haben. 

Ambitioniert
In der Rückrunde wird Brötje mit seiner schlagfertigen Truppe nochmal alles investieren, um die nächsten Schritte zu machen. „Wir – auch ich – haben mittelfristig ambitonierte Ziele. Da müssen wir Woche für Woche schauen, dass wir uns diesen immer wieder widmen und auch die nötige Ruhe an den Tag legen“, betont der Trainer mit Blick auf die 3. Liga, in die der TvdH perspektivisch aufsteigen möchte. Dafür wollen die Oldenburger auch in ihren Strukturen nochmal nachlegen. Dazu gehört zum einen weiterhin das stetige Fördern der eigenen Jugend sowie die Weiterentwicklung der Trainingsmöglichkeiten. (tos)

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